Reihenhaus-Aufteilung für zwei Generationen in Münster-Gievenbeck

Eine Mutter und ihre Tochter wollten nach dem Tod des Mannes und Vaters das Reihenhaus für zwei unabhängig voneinander wirtschaftende Haushalte umbauen. Eine komplette räumliche Trennung war aufgrund der baulichen Gegebenheiten nicht möglich, aber auch nicht gewünscht. 

Im EG wurde aus dem Gäste-WC ein vollwertiges Duschbad mit barrierefreier, gefliester Dusche, großen Waschtisch mit Unterschrank und zwei Auszügen und Spiegelschrank, Handtuch-Wärmekörper und neuen WC. Dafür wurden die Wände des kleinen WCs zurück gebaut und das neuen Bad mittels Montagewänden und unter Einbeziehung der bisherigen Garderobenfläche vom Eingangsflur abgetrennt, ohne dass dieser nun beengt wirkt. Das Wohnzimmer wurde mittig ebenfalls mit Montagewänden aufgeteilt, um das Schlafzimmer der Mutter aus dem OG ins EG zu verlegen. 

Im bisherigen OG-Schlafzimmer ist nach dem Ausbau der Trennwand zum nebenliegenden Kinderzimmer eine Küche entstanden, welche offen in den Wohnbereich übergeht. Als Zugang zum Garten wurde vor die ohnehin bodentiefen Fenster ein kleiner Balkon gebaut, welcher als Zugang zur Spindeltreppe dient, die auf die Terrasse der Mutter führt. 

Die Bauphase war in zwei Bauschnitte aufgeteilt, dauerte aber trotzdem nur zweieinhalb Monate. Dank der guten Planung bis ins kleinste Detail und eines Bauzeitenplans für alle Handwerker konnten die Arbeiten in einem Rutsch durchgeführt werden.

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